© Hans Schönherr 2018
Anreise von Kiel nach Sizilien Vorbemerkung: Dieser Reisebericht ist aufgrund von Tagebucheinträgen meiner Frau - in der jeweiligen Tagesüberschrift gekennzeichnet mit : ( C ) - und von mir - gekennzeichnet mit : ( H ) entstanden. 1. Tag: Kiel – Plön – Lauenburg – Bienenbüttel (249 km) ( H ) Was habe ich dem heutigen Tag entgegen gefiebert: Unser Saisonkennzeichen ist ab heute gültig und das bedeutet, dass unsere Urlaubsreise nach Sizilien mit unserem neuen WoMo Poldi endlich beginnen kann. Gleich morgens holen wir unser rollendes Urlaubsdomizil aus der Garage. Bevor ich nach Hause fahre, prüfe ich den Luftdruck der Bereifung – unser Händler war großzügig und hat vorne statt 3,75 bar 5,5 bar hinein gepumpt und hinten hätten es eigentlich 4,75 bar sein müssen. Den Vormittag verbringen wir damit, Poldi zu beladen – alles muss in einem neuen WoMo erst einmal seinen Platz finden.  Unser Labrador Timmi nimmt es auch gleich in Beschlag und wuselt den ganzen Vormittag zwischen unseren Füßen herum, aber er findet es offensichtlich ganz gut. Mittags schließlich sind wir fertig, und es kann endlich losgehen. Wir wollen uns diesmal einfach nur treiben lassen – einen Fixpunkt gibt es aber: Unser Ziel ist Sizilien. Also keine festgelegten Routen, keine vorgeplanten Etappen. So fahren wir ganz gemütlich durch die schöne holsteinische Schweiz, auch wenn sie noch nicht ihre Rapsblütenpracht entwickelt hat, sondern etwas trist/winterlich ausschaut. Wir fahren an Lübeck vorbei, überqueren die Elbe bei Lauenburg, passieren das gigantische Schiffshebewerk bei Scharnebeck und gelangen schließlich nach Bienenbüttel, wo wir bereits gegen 16:00 Uhr den dortigen Stellplatz ansteuern. Poldi wird geschwind durch Ablassen der Luft aus der Zusatzluftfeder (hinten) ausgerichtet, und ich mache mit Timmi einen ausgedehnten Spaziergang an der Ilmenau. Im Übrigen sind wir gespannt, wie wir in unseren neuen Betten (Schaumstoffmatratzen mit dem Froli-Tellerfedersystem) schlafen. Wenn es nicht klappt, haben wir uns vorgenommen, gleich neue Matratzen zu besorgen und nicht wie beim letzten WoMo sieben Jahre zu warten. 2. Tag: Bienenbüttel – Peine – Seesen – Einbeck – Würzburg – Tauberbischofsheim (536 km) ( H ) Nachts hat es geregnet, und als wir morgens nach draußen sehen, ist alles grau und bedeckt. Allerdings haben wir die Schlaf-Premiere-Nacht gut überstanden und ausgezeichnet geschlafen (außer dass Christl gefroren hat). Nach dem Frühstück brechen wir auf gen Süden. Hinter Peine müssen wir einige Umleitungen fahren. Ab und zu regnet es, das Wetter ist deprimierend. Eigentlich haben wir vorgesehen, heute dem Städtchen Einbeck einen Besuch abzustatten, aber das Wetter verleidet das alles. Ich mache den Vorschlag, die auf unserer Tour vorgesehenen Besichtigungen ausfallen zu lassen und möglichst bald auf die andere Seite der Alpen zu kommen in der Hoffnung, dass uns dort die Sonne begrüßen wird. Also lassen wir Einbeck Einbeck sein und fahren zur A7, der wir bis Würzburg folgen. In Tauberbischofsheim steuern wir den sehr zentral gelegenen WoMo-Stellplatz an, wo wir die Nacht verbringen. Leider sind wir heute - auch aufgrund des schlechten Wetters nicht dazu gekommen, Fotos zu machen. 3. Tag: Tauberbischofsheim – Heilbronn – Karlsruhe – Müllheim – Efringen-Kirchen (338 km) ( C ) Heute Morgen übernimmt Hans die Morgenrunde mit Timmi entlang der Tauber, während ich das Frühstück zubereite. Danach machen wir einen kleinen Spaziergang durch die Fußgängerzone und bestaunen das Rathaus, das unverkennbar und ziemlich trutzig den ganzen Marktplatz dominiert. Es ist noch nicht allzu viel los, da wir noch sehr früh dran sind. Unsere Fahrt führt uns zunächst auf die Autobahn, auf der die Lkw´s wie auf einer Perlenschnur aufgereiht fast die ganze rechte Spur in Anspruch nehmen. Hans meint schnell, dass ihm die Fahrt so keinen Spaß macht. Also verlassen wir die Autobahn sehr schnell, um bis Karlsruhe auf der Bundesstraße fahren. Die Fahrt von Karlsruhe bis Müllheim verbringen wir wieder auf der Autobahn mit einer kleinen Kaffeepause zwischendurch. In Müllheim angekommen fahren wir eine Stelle an, um die angebrochene in eine gefüllte Gasflasche zu tauschen. Im Anschluss daran tanken wir das WoMo voll (einschl. 10 l Ad-Blue) und kaufen bei Lidl noch ein paar Leckereien, um erst den Kühlschrank und anschließend unsere Mägen damit zu füllen. Die letzte Station für heute ist der Ort Efringen-Kirchen, in dem es einen kleinen Wohnmobilstellplatz gibt, auf dem wir uns für die Nacht einrichten. Ich mache mit Timmi einen ausgiebigen Spaziergang durch den nahegelegenen Wald. Timmi nimmt ein paar Mal ein kurzes Bad in einem kleinen Bach, der sich durch den Wald schlängelt. Nachdem wir unter der Autobahn durchgelaufen sind, stehen wir ganz plötzlich vor einem breiten Fluss: Es ist der Rhein. Als wir nach einer guten Stunde zurück sind, wartet Hans bereits auf uns, um mit uns in das nahe gelegene Gasthaus zu gehen. Nach einem guten Essen beschließen wir den Abend und freuen uns auf die morgige Fahrt durch die Schweiz. 4. Tag: Efringen-Kirchen – Weil a.R. – Besancon – Lyon – Beausemblant (437 km) ( H ) Morgens gilt mein erster Blick den Wetterprognosen für die Alpen. Wir haben zwar sogenannte Ganzjahresreifen aufgezogen, aber ich habe keine Lust auf der Gotthardstrecke wegen Schneefalls liegen zu bleiben. Und siehe da: südlich des Gotthard-Südportals wird heftiger Schneefall angesagt und die Web-Cam vom Südportal verspricht nichts Gutes. Nach kurzer Krisensitzung entscheiden wir uns dafür, die Alpen zu umgehen und über die Provence nach Italien zu fahren. In Weil überqueren wir bei prächtigem Wetter die Grenze nach Frankreich. Parallel zur Schweizer Grenze fahren wir Richtung Süden, erreichen den Fluss Doubs bei Montbellard und folgen ihm bis Besançon. Das bisher schöne Wetter hat sich verabschiedet, und wir kämpfen nun mit Regen. Alles ist grau in grau, und man kann die Gegend kaum richtig genießen. Bis kurz vor Lyon fahren wir (mautfrei) auf Landstraßen. Dann dürfen wir auf die Autobahn und umrunden so Lyon. In Vienne kommen wir an die Rhone. Bald erreichen wir unser heutiges Ziel, einen kostenlosen Stellplatz in der kleinen Ortschaft Beausemblant. Es gibt dort eine kostenlose Ver- und Entsorgung sowie freies WiFi. Lediglich die Auslaufmöglichkeiten für Timmi sind etwas begrenzt – nur ein paar Äcker. Abends gesellt sich noch ein knallrotes Hamburger WoMo zu uns. Zwei Riesenschnauzer, die dort mitreisen, animieren Timmi zum Toben. 5. Tag: Beausemblant – Mirabel-et-Blacons – Die – Sisteron – Digne-les-Bains (254 km) ( C ) Der Tag begrüßt uns mit strahlendem Sonnenschein und herrlich blauem Himmel. Während des Frühstücks beschließen wir, heute nur ein kurze Strecke von rd. 80 km zu fahren und auf dem Campingplatz Germane-Camping in Mirabel-et-Blacons zu übernachten. Hier haben wir schon öfters mehrere Tage auf unseren Fahrten in den Süden zugebracht. Wir werden von der Inhaberin des Platzes auch gleich per Handschlag begrüßt, müssen aber erfahren, dass der Platz – wie fast alle anderen Plätze im Süden auch – geschlossen hat. Wir dürften zwar bleiben, es gibt aber leider kein Wasser. So fahren wir kurz entschlossen weiter Richtung Italien und folgen der Drome flussaufwärts. Am Col de Cabres (ca. 1200m) gelangen wir in die Schneezone – sehr reizvoll. In Sisteron können wir an einer Tankstelle mit einem menschlichen „Kassenautomaten“ endlich volltanken. Wir haben aber nicht mehr weit bis zu unserem heutigen Tagesziel, dem kostenlosen Stellplatz an der Therme von Digne-les-Bains. 6. Tag: Digne-les-Bains – Nizza – Genua – Sta. Margherita Ligure (367 km) ( H ) Die ganze Nacht hat es geregnet, und als wir morgens wach werden, ist alles bewölkt. Trotz des Wassers „von oben“ macht sich Christl auf die Morgenrunde mit Timmi. Ich koche Kaffee und backe die Brötchen auf. Ziemlich schnell brechen wir unsere Zelte ab, um weiter in Richtung Süden zu fahren. Unser erstes Ziel ist Nizza. Wir fahren bis auf 1100m Höhe bergauf – die Außentemperatur sinkt gegen Null, und der Regen geht in Schnee über. Glücklicherweise bleibt er nicht liegen, sodass wir gut vorankommen. Unsere Strecke wird von einer Schmalspurbahn (Meterspur) begleitet. Zweimal können wir auch den Triebwagen bewundern, der diese Strecke befährt. Wir kommen schließlich in Nizza an. Das Wetter hat sich zum Positiven entwickelt. Der Himmel ist blau und die Außentemperatur beträgt 15 Grd. Wir entscheiden uns dafür, ab Nizza die mautpflichtige Autobahn bis hinter Genua zu benutzen – die Straßenverhältnisse sind einfach zu schlecht, um auf „normalen“ Straßen schnell gen Süden zu gelangen. Die Autobahn an der ligurgischen Küste ist allerdings auch gewöhnungsbedürftig: Viele Tunnel und Brücken, kaum Rastplätze, enge Kurven, schmale Fahrstreifen. Gegen 16:00 Uhr kommen wir an unserem heutigen Ziel in Sta. Margherita Ligure an. Der Stellplatz ist nur dank unseres Navis zu finden und ist nicht besonders einladend, dafür allerdings auch teuer. 7. Tag: Sta. Margherita Ligure – Pisa – Grosetto – Marina de Grosetto – Fonte Blanda – Capalbio (385 km) ( C ) Der Spaziergang mit Timmi fällt in Anbetracht der nicht vorhandenen Möglichkeiten denkbar kurz aus. Nach dem Frühstück fahren wir durch teilweise sehr enge Straßen vorbei an etlichen prachtvollen Häusern immer gen Süden. Um schneller voran zu kommen, nehmen wir die mautpflichtige Autobahn. Bei Einfahrt in die Autobahn müssen wir nur ein Billett ziehen, was uns keinerlei Probleme bereitet. In Cecina ist die mautpflichtige Autobahn zu Ende und es geht ans Bezahlen: 19,50 € möchte der Automat von uns. Den ersten Zwanzig-Euroschein spukt er wieder aus, der zweite Zwanzig-Euroschein kommt ebenfalls wieder raus und wird durch die Luft gewirbelt. Der dritte Versuch scheitert ebenfalls. Ohne unser Zutun kommt schließlich eine Rechnung aus dem Automaten, die wir innerhalb von 15 Tagen überweisen sollen. Was für ein Abenteuer. An Pisa vorbei mit dem weithin sichtbaren schiefen Turm gelangen wir am frühen Nachmittag über Grosetto nach Marina Grosetto um feststellen zu müssen, dass die beiden von unserem Stellplatzführer ausgewiesenen Stellplätze nur von 8.00 Uhr bis 24.00 Uhr zum Parken zugelassen sind. Zunächst aber legen wir eine längere Pause ein, vor allen Dingen, damit Timmi auf einem etwas ausgedehnteren Spaziergang zu seinem Recht kommt. Während ich in dem kleinen Supermarkt gegenüber unsere Vorräte ergänze, sucht Hans ein neues Ziel für uns aus. Den im Stellplatzführer beschriebenen Platz in Fonte Blanda gibt es gar nicht und in Capalbio ist zwar ein Parkplatz, der aber nicht als Stellplatz für Wohnmobile kenntlich gemacht ist. Weil es schon langsam dunkel wird, bleiben wir trotzdem hier und richten uns häuslich ein. 8. Tag: Capablio –Civitavecchia – Mondragone – Pozzuoli (371 km) ( H ) Als wir morgens aufwachen, hat sich ein anderes Wohnmobil zu uns gesellt. Wir verlassen nach dem Frühstück recht bald diesen Ort, ohne uns weiter um zu schauen, schließlich wollen wir möglichst bald unser eigentliches Urlaubsziel Sizilien erreichen. Im Moment fahren wir auch nicht nach dem Motto: Die Reise ist schon Urlaub, sondern eher danach, bald anzukommen. Gestern haben wir eine Tankstelle nach der anderen gesehen. Heute Morgen, als die Reserveleuchte schon dringend mahnt, kommt lange Zeit nichts. Dann endlich: ein Tankstelle – nach dem Tanken stelle ich fest: wir hätten noch 100 km fahren können. Nachdem wir den „Mauträubern“ unsere Euros nicht gönnen, fahren wir durch viele kleine Ortschaften mit unsinnigen Geschwindigkeitsbegrenzungen, an die offensichtlich nur wir uns halten. Die Italiener fahren, wie sie wollen – Vorfahrts- und Stoppschilder scheinen keine Gültigkeit zu haben. Allein Verkehrsampeln werden von ihnen beachtet. Was besonders schlimm ist: Der Schmutz und der Müll. Beides liegt – je weiter wir nach Süden kommen – vermehrt an den Straßenrändern und insbesondere an den Parkstreifen der Schnellstraßen – widerlich. Als wir mittags Pause machen, stellen wir fest, dass das Wasser nicht mehr funktioniert. Ich kontrolliere als erstes die Sicherungen der Pumpe: alles i.O. Dann höre ich es bei Betätigung des Wasserhahns im Frischwasserbehälter Plätschern. Nachdem ich die Fahrräder entladen habe, komme ich an den Frischwassertank heran und stelle fest, dass sich die Tauchpumpe von ihrem Druckschlauch gelöst hat – Montagefehler, der in kürzester Zeit behoben ist. Und wir sind wieder ziemlich entspannt, weil uns die Suche nach einer Werkstatt erspart bleibt. Inzwischen sind wir von den Verhältnissen hier so genervt, dass wir ernsthaft überlegen, die Reise nach Sizilien abzubrechen und umzukehren, um lieber Frankreich, Spanien oder Portugal anzusteuern. Diese Überlegungen schieben wir aber nach längerer Diskussion beiseite und entschließen uns, nach dem Motto „Augen zu und durch“ weiter gen Sizilien zu fahren. Als heutiges Ziel haben wir einen Stellplatz bei Mondragone ausgewählt. Als wir ihn über schmale Sträßchen ansteuern, wird die Gegend immer verwegener und schmutziger. Fahrendes Volk hat sich hier niedergelassen und der Stellplatz macht auch keinen besonders Vertrauen erweckenden Eindruck. Also kehren wir um und suchen uns einen Campingplatz kurz vor Napoli in Pozzuoli, der – oh Wunder – bereits jetzt geöffnet hat. Durch eine enge Toreinfahrt (denkmalgeschütztes Gebäude) gelangen wir mit eingeklappten Spiegeln auf den Platz. Es stellt sich heraus, dass er in einem Vulkankrater (Vulcano Solfatara) liegt, in dem man noch seismische Aktivitäten beobachten kann (Dämpfe, Kochstellen usw.). Timmi findet einen Artgenossen, mit dem er ein wenig herumtollen kann. Und wir genießen die Nacht auf einem ordentlichen Campingplatz! 9. Tag: Pozzuoli – Napoli – Salerno – Autobahn bis – Rosarno – Marina de Nicotera (464 km) ( H ) Morgens mache ich noch einen Rundgang über das Kratergelände und „genieße“ den Geruch nach Schwefelwasserstoff, der überall aus der Erde kommt. Es dampft und brodelt, kochender Matsch in kleinen Erdlöchern - fast schon unheimlich. Bald geht es wieder auf die Straße. Wir durchqueren Napoli und lernen erneut die italienischen chaotischen Auto- und Motorrollerfahrer kennen – die haben ihre Führerscheine offensichtlich fast alle in der Lotterie gewonnen. Nachdem wir in zweieinhalb Stunden gerade einmal 60 km geschafft haben, kommen wir kurz vor Salerno endlich auf die Autobahn, die nun kostenlos ist und der wir bis Rosarno folgen. In der Nähe finden wir an der Marina Nicotera einen geöffneten Campingplatz „Camping Momosa“, der direkt am Strand liegt. Hier (noch 80 km bis Reggio d.C.) bleiben wir für zwei Nächte. 10. Tag: Ruhetag ( H ) 11. Tag: Marina de Nicotera – Rosarno – Villa San Giovanni – Messina – Oliveri (120 km) ( C )  Hans holt die bestellten Brötchen und Brot an der Rezeption ab: Beides liegt schon auf dem Fenstersims zur Abholung bereit. Mein Spaziergang mit Timmi am Strand entlang wird begleitet von einer kleinen hellbraunen Hündin, die es sich vor unserem Wohnmobil gemütlich gemacht hat, wohl wissend, dass etwas von Timmis Futter für sie abfällt. Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg, denn heute wollen wir das Festland verlassen und nach Sizilien übersetzen. Erst ist aber noch der Wochenendeinkauf zu bewältigen, den ich ohne Probleme über die Bühne bekomme, weil die italienische Sprache viel einfacher zu lesen ist, als die Französisch. Nach dem Einkaufen steht Tanken auf dem Plan: Diesmal müssen zwei Fünfziger herhalten, damit die Zapfsäule Diesel ausspuckt. Die letzte Station bis zur Überfahrt in Villa San Giovanni wird nur noch unterbrochen durch einen Halt an einer Autobahnraststätte, um das Ticket für die Hin- und Rückfahrt mit der Fähre zu kaufen (90 Euro). Als wir am Hafen ankommen, können wir sofort auf die bereitstehende Fähre, die dann auch postwendend ablegt. Die Überfahrt ist kürzer als erwartet, und auch die Ausfahrt aus dem Hafen von Messina geht reibungslos vonstatten. Für heute haben wir nur eine kurze Fahrt eingeplant. Diese führt uns noch einmal auf die Autobahn, die nunmehr wieder gebührenpflichtig ist. Bei Verlassen der Autobahn stellt das Bezahlen der Maut aber diesmal kein Hindernis dar. Da wir doch sehr früh dran sind, machen wir noch eine längere Kaffeepause. Dennoch hat der Campingplatz in Oliveri noch Mittagsruhe, und wir müssen noch eine gute halbe Stunde überbrücken. Danach suchen wir uns einen schönen Platz aus, denn auch den morgigen Sonntag wollen wir hier verbringen.
hs Reisen und mehr
Reise nach Sizilien1. März 2017 bis 10. April 2017   Jungfernfahrt mit unserem neuen Wohnmobil Poldi Tauberbischofsheim Rathaus Tauberbischofsheim Marktplatz Frühlingserwachen